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Erfolgreich im internationalen Online-Handel
Das Handbuch zur Expansion für deutsche B2C Händler
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England
Immer mehr deutsche Online-Händler expandieren in den internationalen E-Commerce. England ist aufgrund seiner niedrigen Sprachbarriere besonders attraktiv. Jedoch müssen vor einem Markteintritt viele Faktoren geklärt werden:
- Mehrwertsteuer: England besitzt eigene Steuerrichtlinien
- Logistikpartner: Beste Carrier für den Versand nach England
- Versandkosten: England hat andere Standards im E-Commerce
Diese und viele andere Erfolgsfaktoren zeigt das E-Commerce Handbuch auf: Von der Umsatzsteuer, Englands rechtlichen Grundlagen in Sachen Produktpräsentation bis hin zur Abwicklung und Logistik werden wichtige Praxisfragen geklärt.
Allgemeine Landesinformationen:
Das Vereinigte Königreich England und sein Steuersystem
Der Vereinigte Königreich England ist mit 240.000 km² und etwa 62.000.000 Einwohnern zwar nicht besonders groß, dennoch unterliegen noch einige Kolonien und sogar unabhängige Länder wie beispielsweise Kanada und Australien der englischen Krone. Zwar war der Einfluss der Monarchie einst sehr groß, doch heute spielt sie in den Regierungsgeschäften keine Rolle mehr, denn die eigentliche Staatsmacht gehören dem Premierminister und dem Parlament, das englische Königshaus hat lediglich noch repräsentative Verpflichtungen.
Die isolierte Lage des Inselstaates England ist wahrscheinlich der Grund dafür, dass das Königreich zwar seit 1973 zur Europäischen Gemeinschaft gehört, aber dennoch in zahlreichen Bereichen eine Sonderstellung einnimmt. Großbritannien ist ein wirtschaftlich starkes Land und steht weltweit an sechster Stelle.
Sein Steuersystem hat schon turbulente Zeiten und mehrfache Reformen erlebt, was beispielsweise die Höhen und Tiefen der „Value added tax“ oder kurz „VAT“ beweisen, bei uns eher bekannt als Umsatzsteuer. England führte diese Steuer im Jahre 1973 mit einer Höhe von 10% ein. In den folgenden Jahren wurde die Mehrwertsteuer England weit mehrfach reformiert und hat heute einen Normalsatz von stolzen 20%. Doch hier gibt es, wie in zahlreichen anderen europäischen Ländern auch, zusätzlich noch einen ermäßigten Steuersatz von nur 5%. Er kommt speziell im sozialen Wohnungsbau, bei Erdgas, Heizöl und der Stromversorgung zur Anwendung. Die meisten Nahrungsmittel, Medikamente, medizinische Geräte, die Personenbeförderung, Druck-Erzeugnisse wie Bücher und Zeitschriften sowie die Kinderbekleidung unterliegen sogar einem Nullsatz, hier gibt es also gar keine Mehrwertsteuer. England ist besonders in diesem Punkt einmalig und nachahmenswert.
Warenexporte in Drittländer wie etwa die USA oder andere außereuropäische Staaten unterliegen ebenfalls keiner Umsatzsteuer. England vergibt bei innergemeinschaftlichen Handelsbeziehungen eine sogenannte „VAT Registration Number“, die einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gleichzusetzen ist und aus der Länderbezeichnung und einem Nummern- und Zeichenblock besteht.
Dennoch, die Engländer beziehen einen Großteil ihrer Waren nicht nur von eigenen Händlern und Herstellern, sondern auch über Shops, Versand- oder Auktionshäuser im Internet. Die gekauften Artikel müssen natürlich auch so kostengünstig wie möglich verschickt werden. Der Versand nach England ist dank weltweiter, moderner Logistik kein Problem. Täglich werden Güter und Waren aus allen Herrenländen per Flugzeug oder Schiff für den Versand nach England abgefertigt. Hier stellt sich nun allerdings die Frage nach den Versandkosten. England wird von internationalen Logistikunternehmen wie DHL, GLS, der Deutschen Post oder auch iloxx bedient. Die Preise sind fair und angemessen und die meisten Transportunternehmen bieten ihren Kunden nicht nur eine schnelle und pünktliche Lieferung, sondern sogar eine Abholung der Pakete vor Ort an. Nun kann die Warensendung auch via Internet verfolgt werden. Damit stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis in jedem Punkt, nicht nur allein bei den Versandkosten. England spielt wirtschaftlich eine große Rolle. Das Land exportiert zahlreiche Industriegüter und Bodenschätze und importiert Nahrungsmittel und landwirtschaftliche Erzeugnisse, um die Versorgung der eigenen Bevölkerung zu sichern.
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